Verkehrsplan Meran

…bemerkenswert an dieser interessanten Informationsveranstaltung, die große Koalitionspartei glänzte durch Abwesenheit !

Artikel Dolomiten 23.1.2019 klaus innerhofer

Meran (ki). Sündteure Innenstadtparkplätze, die Öffnung der oberen Freiheitsstraße für den Busverkehr und die Rolle des öffentlichen Verkehrs: Dies sind die politischen Knackpunkte im 160 Seiten dicken Stadtverkehrsplan 2020. Bei 70 bis 80 Prozent der Maßnahmen sei man sich mit den Koalitionspartnern einig, versicherte Bürgermeister Paul Rösch gestern Nachmittag bei einer Pressekonferenz, während Verkehrsplaner Stefano Ciurnelli an alle Beteiligten appellierte, in dieser Angelegenheit zum Wohl der Sache Teamplayer zu sein. Am Abend wurde der städtische Verkehrsplan PUT dann im Rahmen einer Bürgerversammlung öffentlich vorgestellt. ?Angesichts des starken Verkehrsaufkommens und der damit verbundenen hohen Belastung appelliere ich an alle politischen Parteien, diesem technischen Vorschlag zuzustimmen und Verantwortung für die Menschen zu übernehmen“, leistete Bürgermeister Rösch seinem Verkehrsplaner Schützenhilfe. Mobilitätsstadträtin Madeleine Rohrer rechnete vor, dass bei Umsetzung dieses Planes in die Tat ?die gesundheitsschädlichen Emissionen um 8 Prozent reduziert und die Straßen wesentlich entlastet werden“. Prognosen zufolge würde sich die im Straßenverkehr verbrachte Zeit um 17 Prozent verringern. ?Das heißt : Der Verkehr wird flüssiger und die Autofahrer kommen schneller voran“, verdeutlichte Rohrer. Ob die Koalitionspartner – allen voran die SVP – der Logik dieses Planes folgen werden, soll in den nächsten Tagen geklärt werden. Eine der Maßnahmen (siehe die wichtigsten Punkte im Detail unten) sieht etwa vor, für alle oberirdischen blauen Parkplätze (Bluepark) in der Innenstadt die maximale Parkdauer auf 2 Stunden zu begrenzen und den Stundensatz kräftig auf rund 2,50 Euro anzuheben. Damit sollen die Auto-Pendler aus dem Zentrum vertrieben werden. Ein weiterer kritischer Punkt ist die Öffnung der oberen Freiheitsstraße für den öffentlichen Busverkehr, wie ihn die Grünen planen. Ciurnelli ist zwar dafür, schränkt aber ein, dass dies erst gesOb die Koalitionspartner – allen voran die SVP – der Logik dieses Planes folgen werden, soll in den nächsten Tagen geklärt werden. chehen solle, wenn kleine, elektrogetriebene Shuttle-Busse zur Verfügung stünden. Erst nach dem Plazet der 4 Koalitionsparteien wird der Stadtrat den Verkehrsplan annehmen. Dann können Bürger innerhalb von 30 Tagen ihre Stellungnahmen abgeben, bevor der Plan samt allen Einwänden dem Gemeinderat zur Genehmigung vorgelegt wird.

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