SVP-Grüne-Bürgerliste: Uns interessieren die Fragen der Bürger nicht!

Mehrheit lehnt Bürgerfragestunde im Meraner Gemeinderat ab: Bei der Gemeinderatssitzung wurde der Beschlussantrag der Süd-Tiroler Freiheit Meran bezüglich einer öffentlichen Fragestunde für die Bevölkerung behandelt. Die regierenden Parteien des Gemeinderates sprachen sich gegen eine öffentliche Bürgerstunde aus. Dies stößt auf Unverständnis beim Gemeinderat der Süd-Tiroler Freiheit Christoph Mitterhofer.

Eine Regierung, welche sich offen mit Transparenz und Einbindung der Bürger brüstet und es sich zur Aufgabe gemacht hat, dem Volk das Rathaus und das dortige Geschehen näher zu bringen, darf sich jedoch nicht gegen solche Vorhaben aussprechen. Die öffentliche Fragestunde sollte jeder Bürgerin und jedem Bürger die Möglichkeit gewähren, den Gemeinderatsmitgliedern ihre bzw. seine Anliegen und Fragen schriftlich näher zu bringen. Somit würde der Bürger direkt ins Geschehen der Stadt eingebunden und würde einen direkten Draht zum Gemeinderat bekommen.

„Der Bevölkerung werden viele Dienste im Bereich Bürgeranliegen geboten, doch in diesem Bereich darf es keine Obergrenze geben. Gerade die Einbindung in die Ratssitzungen würde eine Brücke schaffen und das Interesse der Meraner auf die Arbeit der Stadtverwaltung verstärken. Dadurch würde sich eine erhöhte Teilnahme der Bürger an den Sitzungen ergeben und dies würde Partizipation und Transparenz fördern“ so der Gemeinderat Mitterhofer abschließend.

 

Christoph Mitterhofer
Gemeinderat der Süd-Tiroler Freiheit in Meran

1 Gedanke(n) zu / Pensiero su “SVP-Grüne-Bürgerliste: Uns interessieren die Fragen der Bürger nicht!

  1. Wie bereits dem Gemeinderat Mitterhofer empfohlen, ist es besser und direkter das bestehende Gemeindereglement zu nutzen und Anfrage (von Bürgern) an die Gemeinde richten mit MÜNDLICHER Beantwortung. Bei dieser Anfrage kann der Anfragesteller ausführlich (5Minuten) die Anfrage erläutern, der Bürgermeister oder der zuständige Assessor antwortet und der Antragsteller kann nochmals replizieren. Dieses Vorgehen hat den Vorteil, dass es ein eigener Tagesordnungspunkt ist, in der Gemeinderatssitzung behandelt wird und via Videoaufzeichnung gesendet wird.

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