Fremdenverkehr in Meran

20190115-Die-Neue-Südtiroler-Tageszeitung-Über-Meran-Abzocker-und-Südtirol

Tourismus in Meran Was wäre die Steigerung für Tourismus? Könnte lauten: Tourismus, Fremdenverkehr, Verkehr der Fremden! Ironie beiseite, das Thema ist zu ernst. Wer die Polemiken um Weihnachtsmarkt in Meran, Busse mehr oder weniger, Qualitätstourismus (was immer man darunter verstehen mag) in den letzten beiden Wochen verfolgt hat, kann eigentlich nur zu dem Schluss kommen, die Handel- und Tourismusassessorin von Meran, Gaby Strohmer hat ein kleines Problem mit einer klaren Definition ihrer Ziele als Assessorat. Zugegeben, es ist ein Problem, als Familienmitglied einer Meraner Hoteldynastie, selbst Hotelierin und zusätzlich als Lobbystin des HGV in Meran ganz unbefangen diese Problematik in Meran zu managen. Bei der Gesprächsrunde mit dem Bürgermeister Paul Rösch im OSTWEST Club ist mir und einigen anderen Anwesenden ihre sinngemäße Antwort auf die letzte Frage von Markus Lobis in Erinnerung geblieben: ?Wie möchten Sie, dass sich Meran bis zum Jahr 2030 präsentiert, weiterentwickelt?“. Die Antwort lautete sinngemäß: ?Die Aufenthaltsdauer der Hotelgäste sollte wieder länger sein und nicht nur 1 bis 2 Tage“! Verstehe sehr wenig von Marketing, aber diese Aussage ist m.M. nach eher vielmehr ein Wunschdenken der HGV Obfrau von Meran. Glaube nicht, dass die Mehrheit der Meraner diese genannte Problematik als zu lösendes Hauptprobem in Meran einstufen würde. Ich habe jedenfalls eine andere Vorstellung, denn mit diesem Wunschdenken der Assessorin Strohmer werden wir die angespannte Verkehrsproblematik in Meran sicher nicht lösen. Kurt Duschenk

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